Gadgets, die es auf dem MWC gibt – oder geben sollte

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona präsentiert die Mobilfunk- und Mobilgeräte-Industrie auch dieses Jahr wieder das Neueste vom Neuen und das Mobilste vom Mobilen. Die Gerätchen werden immer ausgefeilter – und dennoch gibt es noch viel Optimierungspotenzial.

Der MWC ist der Szenetreff der Mobilfunkbranche und damit für einige Tage der Ort, auf den sich die Augen aller Gadget-Verliebten richten. Für Vertreter der Generation „too long, didn’t read“ hier das Wichtigste in Kürze:

1. Quadcore ist out, Octocore ist in. Dualcore ist retro, Singlecore ist Hardcore.
2. Smartwatches werden immer smarter, allerdings nicht watcher.
3. Huawei kündigt das größte Smartphone der Welt an, außerdem das kleinste Tablet der Welt; später stellt sich heraus, dass es sich um das gleiche Gerät handelt.
4. Android-Größe Samsung stellt eine Smartwatch mit seinem hauseigenen OS Tizen vor, die von Microsoft übernommene Nokia ein Smartphone mit Googles Android; man munkelt, dass Apple heimlich an einem iPhone mit Firefox OS arbeitet (schon damit SSL künftig reibungslos funktioniert).

Nokia MWC 2014 App

Man braucht ein Smartphone, um sich im Smartphone-Durcheinander auf dem MWC 2014 zurechtzufinden. Bild: Nokia

Insgesamt werden die Kleinstcomputerchen nicht nur immer leistungskräftiger, sondern auch immer vielfältiger: für jeden denkbaren Anwender das passende Gadget. Deshalb präsentieren wir hiermit für die zielgruppengerechte Zielgruppenansprache zwölf spezielle Spezialgadgets, die auf dem MWC zu bewundern sein werden (… OK, vielleicht auch erst auf dem nächsten):

1. Für Weintrinker: Google Rotweinglass – erkennt die Weinsorte und blendet am Glasrand ein Urteil ein („Shiraz-Traube, 1998er-Jahrgang, Südhanglage, vollmundig, aber etwas holzig im Abgang“)
2. Für Chemiker: Google Reagenzglass („Uh-oh! Sie haben jetzt nocht acht Sekunden, das Labor zu verlassen! Sieben, sechs, fünf…“)
3. Für Detektive: Google Vergrößerungsglass („Die Staubschicht auf dem Abschiedbrief verrrät, dass er vor höchstens drei Tagen geschrieben wurde. Der angebliche Selbstmord war aber schon vor sieben Tagen. Verdächtig, oder?“)
4. Für Leute mit Minderwertigkeitskomplex: eine nicht ganz so smarte Smartwatch („Ha, das hätt’ ich selber aber auch gewusst!“)
5. Für Abenteuerlustige: ein Android-Phone ohne Google Maps
6. Für Faule: ein Fitness-Armband, das man auch als TV-Fernbedienung nutzen kann
7. Für Hipster: eine smarte Schlumpfmütze mit der Aufschrift „Meine Oma hat auch ein Fitness-Armband“
8. Für Hundeliebhaber: ein Tablet, das kommt, wenn man es ruft
9. Für Katzenliebhaber: ein Tablet, das haart und auf den Teppich kotzt
10. Für Eskimos, die bei der NSA arbeiten: ein Smartphone mit Übersetzungs-App, die 25 verschiedene Wörter für „Snowden“ kennt
11. Für Microsoft-Mitarbeiter: Smartphones mit Windows Phone
12. Für Cyberkriminelle: Sicherheitslücken in allen genannten Gadgets. Und in allen nicht genannten. („Wenn’s diese Smart-Gadget-Welle nicht gäbe, wir müssten sie erfinden! Schampus!“)

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